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Firmenübergreifender Datenaustausch: Hohe Einsparpotenziale im Auftrags- und Bestellwesen
 
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In kaum einer anderen Branche arbeiten Hersteller und Zulieferer so eng ineinander verzahnt wie in der Automobilindustrie. Unter anderem deshalb haben die beteiligten Unternehmen schon früh die Voraussetzungen für die elektronische Geschäftsabwicklung geschaffen und damit Standards auch für andere Branchen gesetzt: Für Produktion, Lagerhaltung und Logistik erforderliche Daten fließen per Electronic-Data-Interchange-Standard (EDI) zwischen Automobilhersteller, Zulieferer und Spedition. In der Automobilindustrie läuft fast keine Zusammenarbeit ohne EDI.

Entsprechend hoch ist die Verbreitung der Technologie - doch sie wird nicht konsequent eingesetzt, um Geschäftsprozesse preiswerter und schneller zu machen. Das förderte eine aktuelle Studie von Agamus Research zutage: Zwar verfügen mehr als 89 Prozent der 935 befragten Unternehmen über eine EDI-Schnittstelle, jedoch wickeln nur 16,2 Prozent von ihnen Geschäftsvorgänge elektronisch ab. Besser, aber immer noch nicht gut, sieht es bei der Zusammenarbeit mit Kunden aus. Auf dieser Seite wickeln 33,3 Prozent der Befragten Abläufe per EDI ab. Papiergebundene Geschäftsprozesse spielen immer noch die wichtigste Rolle.

Der Grund für die geringe Nutzung vorhandener Lösungen für digitale Geschäftsprozesse liegt in der Komplexität bei der Anbindung der vielen unterschiedlichen EDI-Systeme, fehlendem Know-how sowie unzureichenden personellen IT-Kapazitäten. Was einst als Vorreitertechnologie gefeiert wurde, erweist sich damit zusehends als zu aufwendig, zu behäbig, als unpassend für die Mehrzahl der Unternehmen und Abläufe.

Dabei bestreitet niemand den Nutzen digitaler Arbeitsabläufe und Kooperationsformen. Die Anbindung von Partnern muss jedoch einfacher funktionieren, ohne zusätzliche Belastung für IT-Mitarbeiter und Experten in den Fachabteilungen. cosinus

Die Abwicklung von Aufträgen und Bestellungen über das Internet kann die Prozesskosten deutlich reduzieren. Voraussetzung hierfür ist die Integration firmenübergreifender Kommunikation mit elektronischem Dokumentenaustausch - auch zwischen verschiedenen Systemen. Cosinus bietet Microsoft Dynamics NAV-Anwendern hierfür eine wirtschaftliche Alternative zu bisherigen, oft unflexiblen Standards.

Cosinus stellt die Datenübertragung in jedem von einem Geschäftspartner geforderten Format sicher. Zentrale Kommunikationsbasis hierfür ist der Microsoft BizTalk Server, der jedes Dokument im XML-Format verarbeitet. Die universelle Datenbeschreibungssprache macht den Datenaustausch unabhängig von Programmiersprache, Anwendung oder Betriebssystemen. Dies bedeutet maximale Flexibilität für mittelständische E-Business-Plattformen. Doch der Einsatz zukunftssicherer Technologie ist für Cosinus nur die halbe Lösung und zudem mit hohen Investitionen verbunden. Deshalb geht die Cosinus-Komplett-Lösung noch einen entscheidenden Schritt weiter:

Denn Cosinus stellt die komplette technische Infrastruktur auf einer Server-Farm bereit. Erforderlich ist dann nur noch die Einrichtung einer VPN-Strecke. Der Datenaustausch mit den Geschäftspartnern erfolgt über das Cosinus-Rechenzentrum. Statt hoher Investitionen und Handlingkosten ist nur ein fair kalkulierter monatlicher Fixpreis pro angebundenen Geschäftspartner fällig. Dafür stellt Cosinus zuverlässig den elektronischen Datenaustausch, unabhängig vom Belegaufkommen, sicher.

Soweit, so gut. Aber wie hoch ist das Einsparpotential durch E-Business im Auftrags- und Bestellwesen tatsächlich? Dazu ein Beispiel: Ein mittelständisches Unternehmen wickelt mit seinen Geschäftspartnern pro Tag 15 Geschäftsvorfälle ab. Erfolgt dies auf herkömmlichem Weg, liegen nach einer Untersuchung von PriceWaterhouse Coopers die Gesamtkosten pro Vorgang bei 52 Euro - die eines elektronischen Vorgangs gerade mal bei 21,50 Euro. Das ergibt ein Einsparpotential von 60%. Werden nur 5 der 15 Vorgänge elektronisch vorgenommen, führt dies zu einer jährlichen Einsparung in Höhe von über 33.500 Euro (220 Arbeitstage x 5 Vorgänge x 30,50 Euro). Auch wenn die zugrunde gelegten Werte nicht hundertprozentig für jedes Unternehmen zutreffen, so sind die Relationen doch nachvollziehbar. Das Ergebnis spricht in jedem Fall für sich.
 
 
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